ASV Großholzhausen

Aktuelles Herren

ASV Großholzhausen         :         TuS Bad Aibling             3 : 1

Beim Spiel gegen den Bezirksliga Absteiger aus Bad Aibling gingen wir gut eingestellt und topmotiviert in die Partie, aber auch mit dem nötigen Respekt. Hatte doch die Offensive der Gäste bis dato schon für reichlich Turbolenzen in den Strafräumen gesorgt, allein Foidl, Marx und Katozka brachten es zusammen auf beachtliche zwanzig Treffer für ihre Farben. Daher agierten wir anfänglich ein wenig zu verhalten und Aibling zeigte deutlich mehr Initiative und hatte erheblich mehr vom Spiel. Auch wenn die spielerische Leistung nicht sehr überzeugend war, so kamen die Gäste durchaus zu Möglichkeiten. Einmal musste der Pfosten retten und einmal klärte Mundo per Fußabwehr in höchster Not.

 

Erst nach 20 Minuten übernahmen wir mehr und mehr das Kommando und legten zusehends den Respekt ab, mit der Gewissheit die Kleeblätter im Griff zu haben.

Fabian Kuba konnte nahtlos an seine Leistung gegen Au anknöpfen, Fabian Riepertinger verliert seit Wochen nur sehr selten einen Zweikampf in Zusammenarbeit mit dem umsichtigen Max Schober kam unsere Zentrale daher kaum in Bedrängnis.

Quirin Seebacher ließ ebenso wenig wie Ali Dostthaler über die Außen nichts anbrennen, beide sorgten mit ihren Vorstößen für enorme Sorgenfalten in der Aiblinger Hintermannschaft.

Insgesamt stand die gesamte Truppe enorm kompakt und ließ die Gäste nicht ins Spiel kommen. Zumeist versuchten die Grün/Weißen daher mit hohen Bällen in die Spitze ihr Heil, was die Arbeit für unsere Jungs eher noch leichter machte.

Wir zeigten gute Kombinationen, ohne jedoch für Torgefahr zu sorgen. Hier können wir uns allerdings auf unsere Standards verlassen, die immer für immense Gefahr sorgen, so auch heute. Beim ersten Treffer ging eine von Joost Schober getretene Ecke voraus, bei der Rob Wagner unnachahmlich hochstieg und dabei dem Ball die entscheidende Richtungsänderung gab. Ebenso resultierte der wohl entscheidende Treffer zum 3:0 aus einer Standardsituation, Martin Stadler brachte die Kugel von der Strafraumkante scharf nach innen, Max Schober reagierte am schnellsten und markierte 8 Minuten nach Wiederanpfiff zur 2. Halbzeit seinen zweiten Treffer. 8 Minuten vor Ende der 1 HZ hatte Max Schober bereits das 2:0 erzielt, auch wenn ihm bei der Aktion ein wenig glücklich die Kugel vor die Beine sprang, so blieb „Fred“ eiskalt und ließ Hafner keine Abwehrchance. Spätestens mit diesem Tor waren wir deutlich Feldüberlegen und zu jederzeit Herr der Lage.

Der dritte Treffer brachte dann, wie bereits erwähnt die Entscheidung. Ein aufbäumen der Kurstädter war kaum merklich, was nicht zuletzt auch unserer Teamleistung geschuldet war. Den Bezirksligaabsteiger als schwach zu bezeichnen, wäre überheblich und vermessen, die Qualität der Truppe um Spielführer Sebi Marx ist unumstritten. Wir wussten was uns erwartet und waren bestens damit betraut, ebenso gelang es uns die vermeintlichen Schwächen der Gäste entsprechend auszunutzen. Zudem hatten wir heute auch das nötige Quäntchen Glück und einen sehr umsichtigen Schiri, was uns in den vergangenen Spielen nicht allzu oft vergönnt war. Zusammengefasst war der Einsatz und die Laufleistung der gesamten Mannschaft erneut sehr erfreulich.

Rob Wagner kommt immer besser in Schwung und ist sich für keine Arbeit zu schade, ebenso wie Joost Schober und Martin Stadler, deren unbändiger Wille und leidenschaftlicher Einsatz von fundamentaler Bedeutung für unser Spiel sind. Ebenso wie unsere beiden außen, bei denen zuerst Franz Englberger erwähnt werden muss, dessen Physis jeden Gegner große Sorgen bereitet. Das Zusammenspiel mit Quirin Seebacher trägt immer mehr Früchte und macht zusehends Freude. Thomas Antretter zeigt großen Willen und Engagement, hat aber noch viel Luft nach oben.

Alles in allem ein sehr überzeugender und in jeder Hinsicht verdienter Erfolg.

Ärgerlich nur, dass wir einige gute Konterchancen sehr leichtfertig liegen ließen und das wir unseren ersten Gegentreffer zuhause hinnehmen mussten. Auch wenn dem Treffer ein klares Foul vorausging, so war er absolut unnötig und vermeidbar.

Nun geht es voller Erwartung nach Reicherstheim, eine weitere interessante Möglichkeit für uns, im dortigen Hexenkessel Erfahrung zu sammeln. Spielerisch werden wir gegen den letztjährigen Zweiten der Kreisliga sicher mithalten können, an Routine werden uns die SGler allerdings überlegen sein. Dieses Manko gilt es mit Mut und Leidenschaft zu egalisieren, davon haben wir genug. So ist ein weiteres äußerst interessantes Match zu erwarten, zu dem wir sicherlich nicht chancenlos anreisen. 

 

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