Ein schwaches Derby bringt keinen Sieger hervor – Punkteteilung im Inntalstadion !

Kompakte Defensive beim ASV - Zum zweiten Mal in Folge stand hinten die 0

Am 18. Spieltag in der Kreisliga war es mal wieder soweit, das Rückspiel zwischen dem ASV und dem TuS Raubling fand im Ortskern der Gemeinde statt. Der ASV konnte mit dem Sieg gegen SB DJK Rosenheim II den Abstand zu den hinteren Plätzen ein wenig ausbauen, der TuS erkämpfte sich ein 1:1 in Ostermünchen und blieb somit auf einem Relegationsplatz stehen. Für die Heimelf zählte vor der Partie also nur ein Dreier, der ASV wollte den Abstand mindestens gleichhalten. Bei angenehmen Temperaturen und über 220 Zuschauern pfiff Schiri Ramsl also das Spiel an.

In den ersten Minuten wollte kein Team so richtig die Initiative ergreifen und war auf eine defensive Stabilität bedacht ohne auch nur ein kleines Risiko zu gehen. Es konnten somit auf beiden Seiten wenig gute Spielzüge erzeugt werden und so war das Spiel von langen hohen Bällen geprägt, die stets verteidigt werden konnten. Der TuS spielte sich dann doch einige male durchs Mittelfeld und lies seine Stürmer durch starke Steckpässe vor TW Moller auftauchen, Schiri Ramsl sah dabei aber stets eine Abseitsposition der Raublinger Angreifer, enge Entscheidungen und somit Glück für den ASV.

Mit etwas Zufall dann der erste Abschluss für Max Schober, dem aber im Sechzehner beim Abschluss der Ball ein wenig verspringt und somit deutlich verzog. Der nächste nennenswerte Vortrag der Gäste über Grill und Seebacher konnte im Sechzehner dann abgeblockt werden. Bei der Flanke von Flo Lippert nur einige Minuten später hatte Seebacher dann die Führung auf dem Kopf, sein Flugkopfball ging aber über die Latte, das war schon ein dickes Ding. Mit dem 0:0 ging es also in die Pause.

Die 2. Halbzeit fing dann mit einer bitteren Szene für den ASV an, bei einem harmlosen Zweikampf verletzte sich Jakob Seidel am Knöchel und konnte nicht mehr weitermachen. Nach gut 55 Minuten gab es einen aussichtsreichen Standard für den TuS, den stark geschossenen Freistoß lenkte TW Moller sehenswert über die Latte, eine klasse Aktion von beiden Spielern. Beim ASV kam für die letzte halbe Stunde dann noch Stefan Wiesböck in die Partie, der das Spiel nicht nur einmal hätte entscheiden können.

Er wurde zweimal schön freigespielt und tauchte alleine vor dem Raublinger Kasten auf, der erste Abschluss war jedoch zu schwach, beim zweiten Volley parierte der TW gut. Mit etwas mehr Entschlossenheit hätte hier das 1:0 für die Gäste erzielt werden können. Nun lebte das Spiel bis zum Ende von Spannung, der ASV drückte ein wenig mehr auf den späten Lucky Punch. Martin Stadler eroberte im Mittelfeld stark einen Ball und zog von der Mittellinie einfach mal ab, der Ball sah gut aus aber der liebe Herrgott hatte am Ende etwas gegen einen Absatzrekord von Oscars´s Eigentümer Tom Seidl an diesem Abend, den es zu 110% gegeben hätte. So hüpfte der Ball einen Meter am Kasten vorbei und die Partie endete torlos mit 0:0.

Ein eher schwaches Derby für die Zuschauer, aber der ASV kann mit dem Punkt besser leben als der vom Abstieg bedrohte Gemeindenachbar. Für das nächste Spiel gegen Edling gilt es aber für den ASV wieder eine bessere und aktivere Partie zu bestreiten, es fehlt vor allem an Eigeninitiative bei den Spielern und die zündenden Ideen werden in diesen Tagen auch schmerzlich vermisst.

fq