Doppeltorschütze Max Schober stellt früh die Weichen auf Auswärtserfolg !

Nach den beiden Niederlagen gegen den TSV Emmering und den SV Ostermünchen auf dem eigenen Rasen galt es schnellstmöglich wieder aus dem Loch zu kommen und beim dritten Spiel der Englischen Woche konnte man gegen den SV Vogtareuth wieder eine kon-zentrierte Leistung zeigen und verdient mit 3:0 gewinnen. Zum Auswärtsspiel in Kolbermoor gab es kurzfristig noch eine Verlegung des Anstoßes von Samstag Nachmittag auf Freitag Abend. Dadurch spielte man auch an der Turner Alm anstatt dem eigentlichen Austragungsort am Huberberg: Dies ist auch der Grund, warum das ASV-Presseteam das erste Tor von Max Schober nicht live verfolgen konnte.

In Erzählungen wurde aber berichtet, dass Markus Hacke im Strafraum vom SV-DJK-Keeper zu Fall gebracht wurde. Der Straf-stoß war jedoch sehr strittig, eine 50:50 Entscheidung. Max Schober war es egal und er versenkte die Kugel gewohnt locker (wie gegen Vogtareuth - nicht) im Eck. Die frühe Füh-rung für die Uhus auf einem sehr aufgeweichten und tiefen Platz, was dem Spielaufbau der Gäste aber vor allem in der ersten Hälfte nicht groß beeinträchtigte. Lediglich Jakob Seidel verdrehte sich den Knöchel durch eine Unebenheit im Geläuf - ärgerlich. Das 2:0 ließ dann nicht lange auf sich warten und wiederum war es Maxi „Fred“ Schober, der im Strafraum zum Schuss kommt und die Kugel eiskalt versenkte. Kolbermoor kam bis dato gar nicht in das Spiel und schlug die Kugel stets nach vorne, um ihren Stürmer Tobi Hotter einzusetzen, der an diesem Tag der einzige Lichtpunkt und mit Abstand der beste Akteur im Heim-team war. Der ASV spielte sich sicher die Bälle zu und verlagerte das Spiel immer wieder klug von rechts nach links und von links nach rechts. Auffälliger Charakter dabei war Max Lippert, der an diesem Tag auf der 6er/8er Position zentral gesetzt war und eine Zwei-kampfquote von 107% aufweisen konnte. Dazu kamen clevere Pressingsituationen und eine ruhige Ballbehandlung unter Druck, ganz starke Partie.

Sogar Innenverteidiger Marinus „Süle“ Grill legte seine Position sehr offensiv aus und kam ganze zweimal zum Abschluss in Strafraumnähe. Zehn Minuten vor der Pause erhöhte der ASV auf 3:0, der kleinere Lackei zauberte dabei eine Ecke auf den bisserl größeren Lackei, welcher die Kugel über seinen Schädel gleiten ließ und vorbei am Keeper einnetzte. Eine originale Kombination von der Schwarzlack, garniert mit Paradeiser und Radieserl - traumhaft. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde nochmal ein langer Ball auf Hotter geschlagen, dieser setzte sich im Luftduell mit Süle durch und setzte das Leder genau in den Winkel, ein klasse Kopfball aber ein unnötiges Gegentor. Mit dieser Führung ging es dann in die Pause, danach kam Quirin Seebacher für den angeschlagenen Jakob Seidel in die Partie.

In der Anfangsphase der zweiten HZ machte der ASV da weiter, wo sie aufgehört hatten, nämlich die Kugel laufen zu lassen. Kolbermoor konnte sich auch dann nicht recht wehren und wurde immer wieder über außen überspielt, die Flanken kamen dann auch nicht schlecht, doch der kon-zentrierte Abschluss in der Mitte fehlte. Einige male musste der SV-DJK Keeper sein gan-zes Können beweisen, die Dinger von Hacke (Kopfball sowie flacher Abschluss) hielt der stark. In der 58. Minute ging ein SV-DJK Aktuer mit der Ampelkarte nach Schiridiskussion, merci dafür. Doch dann konnte Kolbermoor auf 2:3 verkürzen, wiederum war es Hot-ter, der Keeper Moller aus 13 Metern keine Chance ließ, nun kam ein wenig Spannung auf, die ASV Abwehr stand aber wieder sicher und es konnte keine Möglichkeit mehr verzeich-net werden. In der 85. Minute machte Markus Hacke dann alles klar und köpfte nach toller Vorarbeit von Kazim und Fred zum 4:2 ein. Kurz vor Schluss noch eine dämliche Aktion vom Kolbermoorer Stürmer, dieser traf Georg Moller beim Laufduell viel zu spät mit dem Fuß am Kopf, der Schiri zeigte gleich rot und Moller musste in die Kabine gestützt werden, am nächsten Tag war er auf einer Hochzeit aber wieder voll im Modus.

fq