Ziel der Sonntags-Skitour war, wie soll´s auch anders sein, das Sonntagshorn, mit 1961 m der höchste Gipfel der Chiemgauer Alpen.

 

Treffpunkt war bei besten Wetter-, Schnee- & Lawinenverhältnissen der Parkplatz des ASV-Sportheims. Nach kurzer Begrüßung fuhren wir zu viert über Siegsdorf nach Unken im Heutal. Vom Parkplatz beim Heutalbauer ging es nach dem LVS-Check teilweise abseits der normalen Aufstiegsspur durch den Wald Richtung Hochalm. An der Kapelle im Hochtal und dem Aussichtspunkt Perchthöhe vorbei, stiegen wir dem Gipfel entgegen. Zur Freude aller Teilnehmer konnten wir bei herrlich windstillem Wetter und einer „bombastischen“ Rundum-Sicht tolle Eindrücke sammeln und eine ausgiebige Gipfel-Brotzeit machen. Die Abfahrt über schöne, teils sulzige Hänge mussten wir „leider“ durch einen Einkehrschwung in die Hochalm unterbrechen, um unseren Flüssigkeits- und Kalorienverbrauch mit Weißbier, Strammem Max, Würstl und Kuchen auszugleichen. Deutlich schwerfälliger ging es danach noch talwärts zum Auto und schließlich zurück nach Großholzhausen.

 

Bei Schneefall und Nebel und deutlich weniger Tourengehern als sonst, ging es von Sachrang entlang der Prien und weiter an der Grenze Deutschland-Österreich entlang auf den Spitzstein-Gipfel. Nach kurzer Umzieh- und Rüstpause aufgrund von Schneefall, Nebel und Wind ging es suchend bergab an der Altkasa Alm vorbei ins Spitzsteinhaus. Gestärkt mit St. Johanner und Kaspressknödel-Suppe fuhren wir über schön mit Pulverschnee bedeckte Hänge an der Stoana Alm vorbei zurück nach Sachrang. Unterwegs nahm ein Teilnehmer unfreiwillig beim Ausweichen ein „Sitzbad“ in der Prien. Unverletzt aber ziemlich nass sorgte die Sitzheizung im Auto für eine erträgliche und noch lustige Rückfahrt.

                                      

 

Bei schönem Wetter in Sachrang angekommen, mussten wir leider mit dem Liftler über die Parkplatzsituation diskutieren. Wir gaben nach und parkten unten an der Kirche. Dann konnte es losgehen, erst an der Prien entlang und dann von Süden Richtung Spitzstein.

Wegen sehr vielen Tourengehern entschieden wir uns, auf den Gipfel zu verzichten, den Gipfelschnaps an Ort und Stelle zu trinken und direkt zum Spitzsteinhaus zu fahren. Gestärkt mit Kaspressknödel und Speckknödelsuppe fuhren wir über die Stoana Alm zurück nach Sachrang.